Willkommen bei Artshop Berlin

Gartenhaus mit Personen an der Elbe bei Dresden (1906)

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Verfügbarkeit: Auf Lager

1.500,00 €
ODER

Schnellübersicht

Meisterlich in effektvoller Lichtgebung gestaltete Szene

Gartenhaus mit Personen an der Elbe bei Dresden (1906)

Doppel-Klick auf das obige Image um Vollbild anzuzeigen

Verkleinern
Vergrößern

Mehr Ansichten

Details

Gustav Adolf Thamm, Personengruppe am Gartenhaus, wohl der ,Villa Rosa' (Oppenheim), in Dresden
*18.7.1859 Dresden – 21.10.1925 ebd.

Technik: Öl auf Leinwand auf Karton
Maße: Bild ca. 37 x 46cm, Rahmen 55 x 64cm; R. mit Aufhängung
Signatur: l.u. "A. Thamm 1906"
Datierung: 1906
Zustand: Bild gut bis sehr gut, noch frisch glänzende Farben, evtl. leicht reinigen (muss aber nicht sein); silberner Barock-Rahmen in den linken Ecken geklebt, 2 kl. Fehlstellen, sonst sehr passabel
Besonderheiten: vs. sign. u. betitelt "Die Elbe bei Dresden - Villa Oppenheimer 06" sowie Aufkleber "Gustav Adolf Thamm, Gartenhaus der Villa Rosa (Oppenheimer), Dresden, 1906, Ölgemälde"

Vor einem Gartenhaus, wohl am Parkrand der Dresdner ,Villa Rosa', die der Bankier Oppenheim für sich errichten ließ, unterhalten sich drei Personen auf dem Bootssteg, gleich daneben ankert ein uriger Holzkahn. Das Abendlicht lässt das zwischen Bäumen versteckte Gartenhäuschen, die Ufermauer, einen See sowie eine nach oben führende Treppe eindrucksvoll leuchtend hervortreten.

Der internat. hoch geschätzte Landschaftsmaler GAT stud. 1879–83 an der Dresdner Kunstakademie bei V.P. Mohn. 1883–86 Schüler von Theodor Hagen in Weimar. 1891–94 Italienaufenthalt, Mitglied der Deutschen Künstlervereinigung in Rom. Seit 1895 Lehrer an der Dresdner Kunstakademie. Vergleichbare Werke befinden sich u.a.: Staatl. Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister, Stadtmuseum Dresden.
Bei Artprice ist GAT zZt. mit 99 Auktionen gelistet, beste vglb. Ergebnisse in Euro (jew. plus ca. 30% Gebühren): 10.367 (Van Ham)/5869/5854/5500/5300/4200/4090/3600.

WIKIPEDIA: "Die Villa Rosa war eine vorstädtische Villa in Dresden an der Holzhofgasse neben dem später angelegten Rosengarten an der Elbe. Sie wurde im Jahr 1839 von Gottfried Semper für den Bankier Martin Wilhelm Oppenheim (1781–1863) errichtet.Der aus Königsberg i. Pr. stammende und in Berlin lebende Bankier Martin Wilhelm (bis 1826 Mendel Wolff) Oppenheim ließ sich die Villa als Sommersitz in der Dresdener Antonstadt, am rechten Ufer der Elbe, in der Holzhofgasse 15, 1839 errichten und benannte sie nach seiner Frau Rosa, geb. Alexander (1792–1849). 1845 bis 1848 leitete Semper im Auftrag von Oppenheim zudem den Bau des Oppenheim'schen Palais an der Dohnaischen Gasse, nach deren Fertigstellung die Oppenheims vollständig nach Dresden umzogen. Das Obergeschoss der Villa Rosa wurde für die Tochter Elisabeth und den Schwiegersohn August Grahl sowie deren zahlreiche Kinder eingerichtet. In den folgenden anderthalb Jahrzehnten wurde die Villa durch die Gastfreiheit der Oppenheims und den Kunstsinn der Grahls zu einem Treffpunkt des Dresdner Bürgertums. Nach dem Tod Martin Wilhelm Oppenheims verkauften seine Erben das Anwesen an den Freiherrn Wilhelm Georg von Warburg, der auch Gutsherr auf Hohenlandin war. Von dessen Erben erwarb es ungefähr 1898 der Nähmaschinenfabrikant Clemens Müller, dessen Erben es wiederum ungefähr 1924 an den Dresdner Gummiwarenfabrikaten und -händler Hermann Rudel verkauften. Dieser betrieb auf dem Gelände auch eine Fabrik sowie das „Sanitätshaus Frauenheil“. Letzte Eigentümer waren die Stadt Dresden in den späten 1930er und der Verein für die evangelisch-lutherische Diakonissenanstalt zu Dresden in den frühen 1940er Jahren, der hier einen Kindergarten und -hort mit Turnhalle unterhielt. Während der Luftangriffe auf Dresden im Zweiten Weltkrieg brannte die Villa aus und wurde im Jahr 1955 abgetragen. Heute befindet sich auf dem Gelände eine Grundschule. An die Villa erinnern eine Semperbüste vor der Schule und eine Gedenktafel an der Elbseite der Gartenanlage. Das Grundstück erhielt mehrmals eine neue Hausnummer. Seit ungefähr 1875 lautete seine Adresse Holzhofgasse 20, seit ungefähr 1892 Holzhofgasse 4. In den 1920er Jahren erfolgte die Zusammenlegung mit dem Nachbargrundstück zur Holzhofgasse 4/6. In den 1890er und den 1920er-1930er Jahren wurden die Villa und ihre Nebengebäude wiederholt ganz oder teilweise vermietet. Zu den Mietern in den 1890er Jahren gehörte der damalige Rektor des Gymnasiums zu Dresden-Neustadt, Martin Wohlrab (1834–1913). 1935 lebten im Obergeschoss, in dem ursprünglich die Familie Grahl gewohnte hatte, sieben verschiedene Mietparteien.Die Villa war der italienischen Renaissancevilla La Rotonda von Andrea Palladio in Vicenza nachempfunden und galt als einer der wichtigsten Villenbauten Dresdens. Semper passte den quadratischen Grundriss mit zentralem Mittelsaal der Nutzung an und schuf einen für die Villenarchitektur des 19. Jahrhunderts in Deutschland und Mitteleuropa beispielgebenden Bau.[1] In Dresden wurden nach diesem Vorbild zum Beispiel die Villa von Seebach oder die Villa Struve durch Hermann Nicolai errichtet.[2] Über einem Sockel aus Rustika-Quadern erhoben sich zwei hell geputzte Geschosse. Die Fassaden waren symmetrisch gegliedert, der Grundriss fast quadratisch. Die Hauptschauseite im Süden zum Garten hin war antik gegliedert, sie verfügte über eine Terrasse, Brunnen und Freitreppen beiderseits der Terrasse zum Garten. Über der Terrasse erhob sich ein dreiachsiger Mittelrisalit mit drei Rundbögen vor dem Gartensalon im Erdgeschoss und darüber vier das Dachgebälk haltenden Karyatiden. Auf dem flachen Walmdach war eine Aussichtsplattform angelegt, die von einer Balustrade umgeben war. Geometrischer Mittelpunkt des Hauses war der achteckige Salon, der über alle zwei Geschosse reichte, und der durch ein Oberlicht erhellt wurde. Im Obergeschoss ragten an vier Seiten Balkone in den Salonbereich hinein. Dadurch wurde eine bisher nicht gekannte Öffnung im Gebäudeinneren erreicht, die vor allem auch bei gesellschaftlichen Anlässen von Vorteil war. Andere Räume, wie das bisher meist repräsentativ angelegte Treppenhaus, wurden an die Seite verlegt. Um die Villa Rosa herum erstreckten sich ausgedehnte Freianlagen, ein weitläufigenr Park mit einem Gärtnerhäuschen, die in Ihrer Gestaltung ebenfalls Bezug zur Elbe nahmen."

Zusätzliche Information

Künstler THAMM, Gustav Adolf (1859)

Produkttags

Verwenden Sie Leerzeichen um Tags zu trennen. Verwenden Sie Apostrophe (') für Phrasen.