Willkommen bei Artshop Berlin

Schäfer mit Schafherde auf einem Waldweg vorm Dorf

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Verfügbarkeit: Auf Lager

1.400,00 €
ODER

Schnellübersicht

Erstklassiges Werk des späten 19. Jahrhunderts von wunderschöner, stimmungsvoller Atmosphäre

Schäfer mit Schafherde auf einem Waldweg vorm Dorf

Doppel-Klick auf das obige Image um Vollbild anzuzeigen

Verkleinern
Vergrößern

Mehr Ansichten

Details

Adler (? undeutl.), Schäfer mit Schafherde auf einem Waldweg
++Wenn Edmund Adler, dann 15.10.1876 Wien-10.5.1965 Mannersdorf am Leithagebrige, Niederösterreich

IM ORIGINAL VIEL SCHÖNER ALS AUF DEN FOTOS! MUSEUMSQUALITÄT!

Technik: Öl auf Leinwand
Maße: Bild ca. 35 x 49cm, Rahmen 52 x 66,5cm
Signatur: r.u. schwer leserlich „Adler“ (?evtl. auch "Adler, M.", „Adlontz“, „Adloff“ o. "Ad. Luntz"=Adolf Luntz (1875-1924))
Datierung: ./., ca. 1890er
Zustand: Bild gut, frisch glänzende Farben, minim. Craquelée; massiver, doppelt profilierter, goldfarbiger Holzrahmen mit Blütendekor minim. berieben, sonst sehr gut

Auf einem von Wagenspuren durchfurchten, pastos gemalten Waldweg, den im ersten Frühlingsgrün sprossende Birken oder Buchen säumen, wandelt unter leicht bewölktem, hellblauem Himmel ein Schäfer gemächlich mit seiner Schafherde daher; im Hintergrund sind einige von Bäumen umstandene Landhäuser mit Schornsteinen sichtbar. Das Motiv könnte eine Landschaft bei Mannersdorf in Niederösterreich zeigen (vgl. google/Bilder), die Häuser im Hintergrund sind landestypisch.

Auszug aus Homepage Gemeinde Mannersdor zu Edmund Adler: "Sein Vater, Heinrich Adler, war eingewanderter Sudetendeutscher, seine Mutter, Maria Magdalena Wiesinger, eine Bauerntochter aus Zistersdorf. Von 1892 bis 1896 lernte er an der Kunstschule für Lithografie bei Professor Würbel, bei dem er auch als Lithograf tätig war und besuchte drei Jahre die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Von 1894 bis 1903 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sein Lehrer war Professor Christian Griepenkerl. Im Abschlussjahr 1903 erhielt er von der Akademie den Rompreis, das Kenyon-Reisestipendium, welches mit einem Jahr Aufenthalt in Rom verbunden war (1903-1904). Bereits als Kind kam Edmund Adler in die Gegend am Leithagebirge, da seine Eltern mehrere Jahre in Hof am Leithaberge die Sommerfrische verbrachten. Dabei lernte er auch seine spätere Frau, Rosa (Tochter des pensionierten k.u.k.-Leutnants Karl Pankratz) kennen. Anfangs wohnten sie im VII., XVII. und III. Wiener Gemeindebezirk und verbrachten die Sommermonate weiterhin in Hof am Leithaberge. Hier kam am 11. August 1903 Tochter Rosa Magdalena zur Welt (sie verstarb am 18. Oktober 1985). Gustav (* 4. Mai 1904, † 12. März 1907) und Gilbert (* 16. Mai 1908, † 17. Juli 1995), die beiden Söhne, kamen beide in Wien zur Welt. Da er in den Sommermonaten Land und Leute, welche seinen neuen Modelle werden sollten, lieben gelernt hat, wählte er im Frühjahr 1910 Mannersdorf am Leithagebirge zu seiner neuen Heimat. Im Herbst 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, musste der Künstler einrücken und wurde an der Ostfront eingesetzt. Am 24. Dezember 1914 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, in der er bis Ende April 1920 verblieb. In Sibirien war es ihm möglich mit österreichischen und russischen Künstlern Ausstellungen zu machen.[1] Erst im Juni 1920 kam er mit dem ersten Heimkehrerschiff nach Hause. Viel Zeit zum Verwirklichen seiner künstlerischen Träume blieb ihm nicht, denn er musste wegen der Hungersnot ungefähr ein Jahr lang Feldarbeit leisten. Mit den Einzelportäts begann er trotzdem bald, z. B.: Jugend und Meine Tochter. Der Lebensunterhalt wurde durch Auftragsarbeiten für Wiener Kunstgalerien, wie Porträtstudien von Kindern und Kinderszenebildern gesichert. Einige dieser Werke hat er mit dem Synonym Edmund A. Rode signiert. Seine Bilder zeigten eine "heile Welt", die es längst nicht mehr gab. Der Künstler malte bis zu seinem 88. Lebensjahr ununterbrochen. Erst ein halbes Jahr vor seinem Tod legte er den Pinsel weg. Am frühen Morgen des 10. Mai 1965 schlief er für immer ein. Am 18. April 1924 starb Gattin Rosa im 46. Lebensjahr, was den Künstler schwer traf. Seine Tochter verzichtete auf eine eigene Familie, um sich ab diesem Zeitpunkt um ihren Vater kümmern zu können. Später gründete sie eine Klavierschule, womit sie viele Jahre lang wesentlich zum Lebensunterhalt beitrug. Nachdem der Künstler verstorben war, verwaltete sie sein künstlerischen Vermächtnis. Sie lebte in bescheidenen Verhältnissen, doch sie unternahm alles, um die Werke ihres Vaters bekanntzumachen. Was ihr nicht gelang, war der Umbau des Wohnhauses mit Arbeits- und Sterbezimmer als Gedenkstätte für ihren Vater. Sein Werk befindet sich im Besitz der Stadtgemeinde Mannersdorf und wird in der Edmund Adler Galerie der Öffentlichkeit präsentiert."

Zusätzliche Information

Künstler ADLER (? undtl.)

Produkttags

Verwenden Sie Leerzeichen um Tags zu trennen. Verwenden Sie Apostrophe (') für Phrasen.