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Lesende Frau auf Bank im lichtdurchfluteten Sommerwald

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Impressionistisches Hauptwerk von höchster Meisterschaft

Lesende Frau auf Bank im lichtdurchfluteten Sommerwald

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Details

Paul Roeder, Lesende junge Frau auf einer Bank im Sommerwald
*8.12.1897 Barmen – 1962 ebd.

Technik: Öl auf Holz
Maße: Bild ca. 60 x 74cm, Rahmen 82 x 96cm
Signatur: r.u. „P. Roeder“
Datierung: ./., ca. 1930
Zustand: Bild 1a, frisch glänzende Farben; massiver Jugendstil-Goldholzrahmen mit vereinzelten kl. Abplatzern, sonst gut

Höchst meisterlich in impressionistischer Pinselführung und Farbgebung gemaltes Landschaftsbild. Auf einer lauschig zwischen flirrenden Bäumen an einem Waldweg gelegenen Bank liest eine junge, mit roter Weste und grauem Rock drapierte Frau behaglich ein Buch. Bestes marktbekanntes Werk (Hauptwerk) des beliebten Barmener Landschaftsmalers.
Paul Roeder (auch: Röder) war ein deutscher Landsch.- u. Marinemaler. Er wurde als zweiter Sohn des Malers Georg Röder geboren; sein Bruder war der Maler Adolf Röder. PR besuchte das Realgymnasium an der Sedanstraße und zog mit 17 Jahren von der Schulbank als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg. Nach Kriegsende besuchte er das Lehrerseminar in Hattingen und unterrichtete darauf an Gymnasien in Barmen, Düsseldorf und Essen. Er arbeitete im Atelier seines Vaters, besuchte die Kunstgewerbeschulen in Barmen und Elberfeld sowie die Kunstakademie Düsseldorf. Sein erstes Atelier richtete Röder 1922 in Düsseldorf ein, wo er mit seiner Frau Elly Mischke lebte. Nach ihrem Tode heiratete Röder 1928 Carol Stöffl, mit der er noch im gleichen Jahr ein Haus mit Atelier in Essen erbaute. Im Zweiten Weltkrieg zog er 1943 als Lehrer mit einer Essener Schulklasse nach Kraftisried. 1948 baute er ein Haus in Unterthingau; 1958 zog er in sein neu erbautes Haus nach Marktoberdorf. Der Künstler unternahm zahlreiche Studienreisen nach Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Schweiz und Jugoslawien. Er war Mitglied im Ring bergischer Künstler. 1919 stellte Röder seine Arbeiten in der Barmer Ruhmeshalle aus, weitere Ausstellungen folgten in Essen, Velbert, Duisburg, Bochum, Karlsruhe, Stuttgart, Augsburg, Will (Schweiz), Kempten, Memmingen, Marktoberdorf und anderswo. Paul Röder erhielt 1943 von der Stadt Essen den Auftrag, das im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe weitgehend zerstörte Essen zu malen. 38 der dabei entstandenen Bilder befinden sich heute im dortigen Folkwang-Museum. Im Paul-Röder-Museum in Marktoberdorf befindet sich mit etwa 70 Bildern [4] ein Querschnitt seines Lebenswerkes, Landschafts-Städtebilder, Porträts, Stillleben, sowie einige abstrakte Werke. Die dortige Sammlung enthält auch einige afrikanische Waffen und Kulturgegenstände aus dem Hause des verstorbenen Malers. Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz, 1958
Lit.: Bernd Fischer: Die Maler Paul und Adolf Röder : Zwei ungleiche Brüder? (Romerike Berge 2000), ferner Vollmer 4; AKL-Index, Düsseldorfer Malerschule u.a.
Das Paul-Röder-Museum beschrieb die Bilder Paul Röders als „Sprengstoff in Farben und Formgefügen. Anfangs noch der impressionistischen Malweise verbunden, ging er bald zu großflächigen Landschaftsbildern über, die man am besten als gegenständliche Abstraktionen bezeichnet. Das Atmosphärische in seinen Kompositionen teilt das Wesentliche mit und überlässt dem Betrachter eine wohltuend breite Skala des „Sich Findens“ in das Phantastische, in Farb- und Formvisionen".
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Zusätzliche Information

Künstler ROEDER, Paul (1897)

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